Start, Ziel, Doppelsieg für Helen Langehanenberg und ihren Suppenkasper

Suppenkasper – im Dezember 2016 war er noch bei den Finalisten des Nürnberger Burg-Pokals, jetzt hat er bereits seinen ersten internationalen Drei-Sterne-Grand Prix-Start im französischen Compiegne absolviert – und gewonnen und das gleich zwei Mal! 72,520 Prozent war sein Ergebnis im Grand Prix, satte 74,294 Prozent waren es im Special.
Der große Braune hat absolut beeindruckt mit seinen fließenden Traversalen im Trab und Galopp, sehr aktiven Passagen und Piaffen und fehlerfreie Wechseltouren mit riesigem Galoppsprung. Und bei allen versammelten Lektionen ausgeprägte Hankenbeugung und deutliche Lastaufnahme, besonders imposant, da es sich um ein großes Pferd im Rechteck-Format handelt.

Helen Langehanenberg erklärt gerne mit einem Lächeln, dass es zwar blöd klinge, aber dass Suppenkasper tatsächlich keine Schwäche habe. Die Auftritte mit dem Spielberg-Sohn geben ihr Recht und unterstreichen ihre Aussage: „Für mich ist er das kompletteste Pferd, das ultimative Pferd. Er hat drei überragende Grundgangarten, eine Einstellung, dass ich ihn manchmal bremsen muss und er will immer alles richtig machen. Okay, er ist dabei vielleicht ein kleines Hasenherz und möchte manchmal ganz gerne auf den Arm. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Zukunft mit ihm!“