Die Idee der DOKR Trainerakademie

Ulla Salzgeber hat gerade offiziell ihren Rücktritt vom internationalen Turniersport verkündet, weil sie sich noch mehr dem Training ihrer Schüler widmen möchte. Genau so ist es gewollt und das möchte das DOKR mit Unterstützung der Stiftung deutscher Spitzenpferdesport und der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung in Zukunft verstärkt fördern: Spitzenreiter, die auch zu Spitzentrainern werden.
Aber nicht nur das. Mit der DOKR-Trainerakademie für den Spitzensport soll künftig insgesamt Trainerausbildung im Spitzensport organisiert und gefördert, der Austausch und das Wissen von Trainern verstärkt und ggf. Hilfestellungen für die Karriereplanungen gegeben werden.
Die DOKR-Trainerakademie hat schon einige Seminare zu verschiedenen Themenbereichen abgehalten. Disziplinübergreifend besuchen auch die Bundestrainer, wenn es in ihren Kalender passt, diese Seminare. Monica Theodorescu und Jonny Hilberath, die beide die Idee der Trainerakademie unterstützen, haben schon einige Seminarangebote genutzt, auch Dressur-Kaderreiter haben dieses Angebot bereits mehrfach angenommen. Teil des Förderungskonzepts von Spitzentrainern ist beispielsweise auch der DOKR-Trainerkongress, der seit 2014 alle zwei Jahre abgehalten wird. Desweiteren sind Trainerstipendien angedacht und es bestehen schon Trainer-Patenschaften. Jonny Hilberath ist zum Beispiel der Trainer-Pate von Max Wadenspanner. Die beiden verabreden sich auf Turnieren, bei denen Wadenspanner dann gezielt Hilberath über die Schulter gucken und sich mit ihm austauschen kann. Aber es sind auch Besuche von Wadenspanner bei Hilberath geplant, um beim Training zu Hause Erfahrung und Tipps zu sammeln.
Das Rundum-Ziel: Mehr Spitzentrainer im Pferdesport – gerne auch aus den Reihen der Spitzenreiter!