In Paris wurde Isabell Werth am 16. Oktober als beste internationale Sportlerin des Jahres geehrt.

 

Die Académie des Sports in Paris hatte Isabell Werth eingeladen und als beste internationale Sportlerin des Jahres geehrt. Werth erhielt den Prix Marie-Christine Ubald-Bocquet, eine dicke schwere Plakette. "Ich war wirklich total überrascht als die Mail mit der Einladung von der Académie des Sports aus Paris kam", gestand Isabell Werth. "Aber das war eine sehr nette Veranstaltung und ich hatte ein paar schöne Stunden bei 25 Grad und Sonnenschein in Paris. Paris ist eine wunderbare Stadt." Vor Ort hatte Werth auch Gelegenheit mit dem französischen Springreiter Roger-Yves Bost 'Bosti' zu plaudern. Die französischen Springreiter hatten den Preis für die beste französische Mannschaft bekommen.

Für Werth war es außerdem ein Ausflug in die Vergangenheit. "Ich hatte schon das Gefühl, ich bin ein bisschen auf den Spuren gewandelt", lacht Werth gut gelaunt. "Wir waren früher sehr oft hier als Paris noch Weltcup-Station war. Häufig zusammen mit Monica Theodorescu, ihrem Vater George und Dr. Uwe Schulten-Baumer. Die Herren haben dann immer in Austern geschwelgt und kannten jedes gute Restaurant."

Isabell Werth mag Paris. Ein Grund mehr, warum die dreimalige Weltcup-Siegerin und Titelverteidigerin auch gerne beim Finale 2018 dabei sein möchte.