Showtime brilliert in Münchens Special mit 81,137 Prozent

Das war noch mal ein dicker Unterschied. Die Power, die Elastik und diesen imposanten Ausdruck, das alles hatte der elfjährige Showtime schon am Freitag im Grand Prix – nach elfmonatiger Turnierpause – mit in die Olympiahalle gebracht. Aber der Special war noch mal ein dicker i-Punkt obendrauf. Vor allen Dingen in der Anlehnung war der Sandro Hit-Sohn noch viel stabiler und zufriedener. „In beiden Einerwechsel hatte er einen Haker drin“, erklärte Co-Bundestrainer Jonny Hilberath, ergänzte aber sofort mit einem hochzufriedenen Lächeln, „das tat aber der Qualität seiner Vorstellung heute keinen Abbruch. Showtime hat heute noch viel mehr in sich geruht. Das war Championatsqualität!“ Und Showtime spielte seine Stärken voll aus: Gerade die Passagen sind schlicht zum Niederknien. Welcome back, Showtime, auf der ganz großen Bühne!
Gut behauptet hat sich im Münchner Special auch der neunjährige Hermes unter Uwe Schwanz: Platz 3 mit 70,941 Prozent. Der neunjährige Hotline-Sohn hat sich befreits ein Ticket für das Finale des Louisdor-Preises in Frankfurt gesichert. Mit Geraldine unter Ingrid Klimke war eine weitere Louisdor-Finalqualifizierte am Start. Die hochelegante Fürst Grandios-Tochter hatte heute einige technische Fehler in ihrer Vorstellung, trotzdem war die Reitmeisterin sehr zufrieden mit diesem Wochenende. Ihre beiden Grand Prix-Youngster, Franziskus und Geraldine, sind auf bestem Weg nach oben!