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dressursport-deutschland.de im Mini-Interview mit dem Aktivensprecher der deutschen Dressurreiter, Hubertus Schmidt, zum Thema Kaderumstrukturierung.

dressursport-deutschland.de: Die neuen Kader sind kleiner, die Kriterien sind strenger…
Hubertus Schmidt: Ja, das stimmt. Um in den neuen Olympiakader aufgenommen zu werden, muss man jetzt mehrfach über 75 Prozent erritten haben. Das ist schon eine ganz schöne Hausnummer. Und wer in den Perspektivkader möchte, der muss mehrfach 72 bis 73 Prozent erhalten habe.

dressursport-deutschland.de: Welche Vorteile hat diese neue DOSB-Kaderstruktur?
Hubertus Schmidt: Eigentlich nur einen, dass es für den Pferdesport vom DOSB mehr Geld gibt – der Sportbund hat sein System umgestellt, so dass es jetzt ganz gezielt mehr Geld gibt, aber eben nur für die absoluten Spitzenpaare und dann auch nur für sehr erfolgreiche Sportarten. Dazu gehört die Dressur.

dressursport-deutschland.de: Jetzt stehen aber doch einige gute Reiter, die beispielsweise auch schon Nationenpreise erfolgreich für Deutschland bestritten haben, ohne Kader da…?
Hubertus Schmidt: Ja, genau, und damit diese Reiter auch künftig Unterstützung erhalten, werden sie beim DOKR als Kaderanwärter eingestuft und auch weiterhin von den Trainern des DOKR gefördert.

dressursport-deutschland.de berichtete über die Kaderumstrukturierung. Hier können Sie den Bericht nachlesen.