Die Dressurwettbewerbe beim CHIO Aachen 2018 versprechen spannend zu werden – schon wieder mit Helen Langehanenberg.

Isabell Werth und Sönke Rothenberger werden in Aachen auf außergewöhnlich starke Konkurrenz treffen. International, aber auch aus dem eigenen Team: So bringt Jessica von Bredow-Werndl mit Zaire und Dalera gleich zwei Top-Pferde mit, Dorothee Schneider hat mit Showtime einen Mannschafts-Olympiasieger unter dem Sattel. Und Helen Langehanenberg? Vier Wochen nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Finja wird sie mit Damsey bereits wieder beim CHIO Aachen an den Start gehen. Die Top 10 der Weltrangliste geht in Aachen ins Viereck, denn auch Dänemarks Weltklassereiterin Cathrine Dufour, aktuell die Nummer 4 der Welt, hat zugesagt, aus Schweden kommt der Weltranglistenachte Patrik Kittel.

Im Vorjahr gelang der US-Amerikanerin Graves im Grand Prix Special ein Sieg gegen die Grande Dame des Dressursports, doch im Großen Dressurpreis von Aachen schlug die Weltranglistenerste Isabell Werth zurück und distanzierte Sönke Rothenberger und Laura Graves. In den letzten Wochen wurde der internationale Dressursport noch spannender: Bei den Deutschen Meisterschaften siegte Rothenberger, beim Weltcup-Finale in Paris hieß die Siegerin in der ersten Prüfung Graves.

Und beim CHIO Aachen 2018? „Die Jungen kratzen an der Tür“, freut sich Turnierdirektor Frank Kemperman. „Sönke will richtig angreifen, er und Cosmo sind in sehr guter Form“, sagt auch Bundestrainerin Monica Theodorescu, die sich über ihr bärenstarkes Team freut: „Je größer die Konkurrenz ist, je mehr man im Viereck besser sein möchte als der andere, desto mehr beflügelt das auch.“

Schon fast traditionell ist Deutschland Favorit im Nationenpreis, auch diese Erwartungshaltung sieht die Bundestrainerin gelassen: „Wir kennen das ja nicht anders, das war schon so, als ich selber noch im Team reiten durfte.“ Die Konkurrenz ist stark, die Schweden haben bereits zwei Nationenpreise in diesem Jahr für sich entschieden. Auch die Amerikaner schicken ihr stärkstes Team und die Niederlande werden mit mindestens drei der siegreichen Reiter vom Nationenpreis in Rotterdam in die Soers kommen.

Quelle: Presse CHIO Aachen