...und Isabell Werth kann ein paar Freudentränen nicht unterdrücken.

Beim 24. Manfred & Hilde Swarovski Gedächtnisturnier war es so weit: Isabell Werth feierte mit der 14-jährigen Westfalen-Stute Bella Rose, die 2014 Teil der deutschen Gold-Mannschaft bei den Weltreiterspielen in Frankreich war, nach mehr als drei Jahren Turnier-Absenz ein wunderbares Comeback – inklusive Sieg.

77,522 Prozent gab es im Grand Prix der Special-Tour für Werth und Bella Rose. „Das ist einer der schönsten Tage in meinem Reiterleben“, jubelte Isabell Werth danach. Die sechsfache Olympiasiegerin hatte mit viel Geduld am Comeback von Bella Rose gearbeitet. Die Fuchstute war 2014 bei den Weltreiterspielen nach Platz zwei im Grand Prix und Mannschaftsgold zurückgezogen worden, gewann danach im selben Jahr noch den Grand Prix und Special in Stuttgart. Seitdem hatte sie Turnierpause, war gesundheitlich nicht fit und wurde geduldig und sorgfälitg heute in den Sport zurückgebracht. Viele 9er prägen den Notenbogen, eine 9,5 gab es für den Übergang Piaff-Passage und einmal sogar die 10 für die Piaffe. "Ich bin noch zu bewegt, um viel sagen zu können", gestand Isabell Werth noch Stunden später. "Es war unglaublich."

Platz zwei ging an Werths Teamkollegin Dorothee Schneider mit Faustus, die für ihre Runde mit 74,370 Prozent erhielten. Der Louisdor-Finalzweite des vergangenen Jahres hat seiner Kaderberufung nach Balve ein Ausrufezeichen versetzt.

In der Kleinen Tour hatte Dorothee Schneider schon mit 'Roman', alias First Romance, im Prix St. Georges gewonnen – ein guter Tag für die deutschen Dressurdamen in Fritzens.