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Emilio gewinnt mit Isabell Werth die Grand Prix Kür auf dem Schindlhof mit 80,145 Prozent.

„Emilio ist in super Form, aber“, analysierte die Siegerin gewohnt selbstkritisch sofort nach dem Ritt, „wir hatten auch ein paar Dinger drin.“ In der Rechtstraversale im Galopp hatte sich Emilio selbst am Huf angeschlagen und war unsicher geworden, was er in die Linkstraversale mitnahm. Isabell Werth bringt es knapper auf den Punkt: „Nach dem Beinsalat war er etwas durcheinander und an. Und ich bin danach einfach zu flott in die Pirouette geritten. Zwischendurch war ich auch etwas hinter meiner Kürmusik, die hatte ich dann aber zum Glück wieder.“ Ihr Fazit: Heute 'nur' knapp über 80 Prozent gehen „mit den Fehlern drin voll in Ordnung. Ich bin super happy und froh,wie gut Emilio drauf ist. Für mich war dieses Turnier etwas ganz besonderes – natürlich auch und vor allem mit dem Comeback von Bella Rose.“
Zum dritten Mal in Folge war sie außerdem die erfolgreichste Reiterin des Turniers. Das bedeutet: der Manfred & Hilde Swarovski-Wanderpreis geht nun in ihren Besitz über.

Platz zwei ging in der Kür an Fohlenhof's Rock'n Rose unter Dorothee Schneider mit 78,970 Prozent. „Ich bin so stolz auf Rosi“,strahlte Dorothee Schneider.“Lange Zeit habe ich gedacht,mitihr werde ich nie Kür reiten können.“ Die imposante Stute hat ein kleines Hasenherz,hatte lange Zeit Probleme mit ihren Nerven während der Prüfung, aber sie wuchs heute über sich hinaus. Die erste Kür ihres Lebens ist Rosi im Mai in Mannheim gegangen und gewann mit 74,175 Prozent. Heute hat sie noch 4,5 Prozent draufgelegt.

Isabell Werth zitiert zum Turnierschluss:
„Hier stimmt alles, es fehlt an nichts. Ein ganz herzliches Dankeschön an das Ehepaar Haim-Swarovski,an die ganze Familie und das ganze Team. Ihr habt etwas Wunderbares geschaffen. Ein ganz großes Dankeschön und ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr wieder.“