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Dorothee Schneider in den Tagen nach WM-Team-Gold…

Am kommenden Wochenende ist Dorothee Schneider schon wieder beim Weltcup-Turnier in Budapest am Start. Der Alltag habe sie sehr schnell wieder eingeholt. "Ich bin morgens aus Tryon gelandet und mittags wieder geritten", lacht die Mannschafts-Weltmeisterin gut gelaunt, denn sie mag ihren Alltag mit den Pferden. "Der Alltag war schnell wieder da, aber die Zeitumstellung schleppe ich immer noch mit mir herum."

Mit Fohlenhofs Rock'n Rose wird sie in Budapests Weltcup-Tour antreten, außerdem hat sie Quadriga's Don Cismo für die Drei-Sterne-Tour und Pathétique für die Inter II dabei. Sammy Davis jr. genießt noch sein Après-WEG-Chillprogramm. "Sammy wird locker geritten, geht auf Wiese und Paddock", erzählt Doro Schneider. "Er hat das alles super weggesteckt. Ich habe immer wieder den Eindruck, er reist gerne. Im Flieger, in der Quarantäne – er ist völlig unproblematisch. Er hat auch gleich gesoffen. Da sind andere Pferde problematischer." Der Plan für Sammy steht noch nicht. Vielleicht wird er noch in den Weltcup einsteigen, sicher ist noch nichts.

Auch wenn der Alltag wieder da ist und die Weltreiterspiele fast schon wieder 'Schnee von gestern', für die Absage der Kür in Tryon hat Dorothee Schneider noch immer kein Verständnis. Das persönliche WEG-Fazit von Dorothee Schneider:
„Der Ablauf der Prüfungen, die Ställe, die Plätze – das war alles gut, aber dass die Kür gestrichen wurde, das war ein absolutes No Go! Es gab genug Möglichkeiten, letztendlich wurde die Prüfung gestrichen, weil die Veranstalter nicht flexibel genug waren. Dafür fehlt mir das Verständnis. So wurde uns und dem Sport etwas genommen. Trotzdem überwiegen natürlich im Rückblick der Stolz – vor allem auf Sammy – und der Spaß. Ich war noch nie bei einer WM dabei, das war für mich etwas sehr besonderes. Besonders schön war, dass man mir und dem Pferd so vertraut hat, dass wir zum Team gehören durften.“