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Drei Kaderreiter, drei Hengste auf den Plätzen eins bis drei in Oldenburgs Grand Prix.

Reitmeister Hubertus Schmidt siegte mit seinem 15-jährigen Trakehnerhengst Imperio und 73,761 Prozent. „Ich habe mit Imperio eine lange Pause gemacht,weil es nicht so gelaufen ist – seit Balve. Aber ich habe das Gefühl, diese Pause trägt jetzt Früchte“, freute sich Schmidt. Und Co-Bundestrainer Jonny Hilberath lobte: „Das war eine schöne, gleichmäßige, harmonische Runde. Vor allen Dingen die Galopptour war gut. Ein Übergang aus dem Galopp in den Trab war nicht ganz so schön, aber sonst alles fehlerfrei. Imperio ist nach der Pause wirklich gut zurückgekommen.“
Platz zwei ging mit 72,565 Prozent an Heuberger TSF unter Anabel Balkenhol. Balkenhol war sehr happy mit ihrem elfjährigen Trakehner freute sich über die fehlerlose Prüfung und das gute Reitgefühl, was ihr der Hengst gegeben hatte. Hilberath hob die Trabverstärkungen von Heuberger hervor: „Die waren heute frisch und ausdrucksvoll.“
Vor der Leistung von Ingrid Klimke zog Hilberath den sprichwörtlichen Hut: „Hut ab – das hat Ingrid Klimke gut gemanagt. Franziskus war auf dem Abreiteplatz richtig frisch und ist einmal richtig abgegangen, in der Prüfung hat sie eine weithin harmonische Runde gezeigt.“
Während Schmidt seinen Siegerhengst in Oldenburgs Grand Prix Special reiten wird, hat Ingrid Klimke eine Premiere angekündigt: „Oldenburg wird Premiere für meine neue Kür mit 'Franz'. Ich habe die Choreographie etwas umgestellt und ich habe eine neue Musik“, und mit einem Schmunzeln fügt sie hinzu: „Nicht mehr Helene Fischer, aber die neue Musik macht auch gute Laune.“
Große Stücke hält der Co-Bundestrainer auch auf das Paar auf Platz 4: Marcus Hermes und den achtjährigen Abegglen FH v. Ampere. Das Paar hatte sich bereits vor Oldenburg die Finalqualifikation für den Louisdor-Preis gesichert und in Oldenburg die Chance genutzt, schon einmal vor großer Kulisse den großen Grand Prix ohne Gerte zu testen. Test gelungen! Man sah Abbeglen durchaus an, dass er noch jung ist und dass er noch die Hilfe seines Reiters braucht, aber genau das hat Hermes wunderbar gemanagt. Ein Paar, das in Zukunft noch für Furore sorgen könnte…