Juliette Piotrowski geht in Mechelen bei ihrer Weltcup-Premiere an den Start.

Aufgeregt? Nicht bei Juliette Piotrowski. „Ich freue mich einfach!“, sprudelt es wie immer in ihrer fröhlichen Art aus ihr heraus. „Ich hatte eine Anfrage für Frankfurt und Mechelen gestellt und freue mich jetzt einfach, dass es mit Mechelen geklappt hat. Und wenn es dann in Mechelen auch noch gut klappen sollte, dann freue ich mich noch mehr!“
'Sir', genauer Sir Diamond, sei auf jeden Fall super drauf. Für ihren ersten Weltcup-Auftritt bringt die Kaderreiterin ihre Kür von der U25-Europameisterschaft mit. „Ich hatte die Kür für die Euro ganz neu mit Nicole Pendzich gemacht, aber das war zeitlich sehr knapp. Die Kür ist ziemlich schwer und ich hatte sie vorher nicht einmal geübt, aber bei der Euro hat es geklappt“, erzählt Juliette und lacht. „In Mechelen reite ich sie jetzt das zweite Mal.“ Sie hat Musik von dem Film Pearl Harbor gewählt, weil…“…das etwas schwerere Musik ist. Sir ist ein imposantes Pferd, er braucht Musik, die ihn mitträgt. Da kann man jetzt nicht mit etwas lustig Leichtem kommen, finde ich.“
Ihre Lieblingsstelle in der Kür? „Wenn ich ganz ehrlich bin, ist das ziemlich am Ende die Stelle starker Trab und dann in die Piaff-Pirouette, weil dann all die schwierigen Stellen schon vorbei sind.“ Und da ist sie wieder, die typisch fröhliche 'Lache' von Juliette.
Juliettes Start in Mechelen hat die Planung zu Hause etwas durcheinander geworfen. Ihr Freund hatte Juliette zu Weihnachten eine Flugreise über Silvester geschenkt – die musste um einen Tag umgebucht werden. Ihre Mutter und Trainerin Claudia Haller ist im Weihnachtsurlaub und kann in Mechelen nicht dabei sein. Aber Oliver Oelrich ist vor Ort und steht der 25-Jährigen zur Seite.
Morgen, Freitag, geht es für die Weltcup-Reiter in den Grand Prix, die Kür steht am Samstagnachmittag auf dem Programm. Neben Juliette geht aus deutscher Sicht auch noch Helen Langehanenberg in Mechelen an den Start.
*Tipp: ClipMyHorse.TV ist vor Ort!