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…in der Dortmunder Westfalenhalle

 

Sieg im Grand Prix, in der Kür und auch heute im Special: Isabell Werth in Dortmund!
Mit 79,128 Prozent setzte sich Isabell Werth heute in Dortmunds Special klar an die Spitze. Ihr Partner: der 13-jährige Emilio. „Emilio hat heute eine sehr sehr schöne Runde gedreht, ich bin sehr zufrieden. Er ist noch etwas kernig unterwegs, aber deshalb sind wir hier und in der Prüfung hat er das super gemacht“, so das Resumée der Reiterin. Der Ehrenpreis-Sohn glänzte mit sehr gleichmäßigen und engagierten Passagen, mit unheimlich viel Go und Ausdruck durch die gesamte Prüfung und fantastisch gesetzten, aber dennoch durchgesprungenen Pirouetten. Ab und zu ließ er seinen Bewegungsdrang in einem leichten Kopfnicken deutlich werden, beispielsweise in den Einerwechsel meist beim Wechsel nach rechts. Am kommenden Wochenende wird Werth mit Emilio beim Weltcup-Turnier in 's-Hertogenbosch an den Start gehen. Die Konkurrenten dürften sich nach diesen Dortmund-Auftritten noch etwas 'wärmer' anziehen.
„Wir Reiter freuen uns riesig, dass das Dortmunder Turnier wieder auflebt“, erklärte Werth nach Sieg Nummer drei. „Es war nie weg, aber es schwächelte doch etwas in der Gesamtatmosphäre. Dieses Jahr haben wir wieder wachsende Zuschauerzahlen, die Atmosphäre ist sehr schön und wir haben Emotionen da. Wir hoffen, dass sich Dortmund auch zukünftig weiter so entwickelt.“ Und auch die Sponsoren vergass Werth nicht: „Wir danken ganz herzlich allen Sponsoren. Und ich möchte mich auch bei dem Ehepaar Meggle bedanken, das seit Jahrzehnten immer an der Seite von uns Dressurreitern ist. Ganz herzlichen Dank für die großartige Unterstützung!“
Platz zwei sicherte sich Werths Mannschaftskollegin Jessica von Bredow-Werndl mit ihrer KWPN-Stute Zaire-E: “Wer Zaire kennt, weiß, dass sie ein nerviges Pferd ist, viel guckt und sich schon mal aufregen kann”, so die Mannschafts-Weltmeisterin, “und deshalb freue ich mich, dass ich heute viel besser zum Reiten kam. Sie ist gereift.” Mit 75,489 Prozent lag ihr Ergebnis deutlich über dem, das das Paar im Grand Prix erreicht hatte.
Auch Fabienne Müller-Lütkemeier und Fabregaz legten im Special eine Schippe drauf. „Mein Ziel war heute eine fehlerfreie Runde“, erklärt die Kaderreiterin. „Ich hatte in letzter Zeit häufiger Mal einen dicken Fehler drin. Deshalb war mir das Fehlerfreie wichtig und das ist mir gelungen. Insgesamt war der Special eine harmonische Prüfung, vielleicht hätte ich noch einen Tacken frecher reiten dürfen.“ Etwas besonderes sei für sie, in Grand Prix und Special, die Schlusslinie gewesen. „Die hat sich in beiden Prüfungen super angefühlt. Ein richtiges Highlight.“ Heute erhielt das Paar 72,702 Prozent und wurde Vierter.