Get Adobe Flash player

Piaff-Förderpreis Station Nr. 1 in Mannheim – und der Sieg ging an Jil-Marielle Becks mit Damon's Delorange.


"Ich bin so so zufrieden mit ihr", strahlt Jil. "Ich glaube, wir haben einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Gestern hatten wir noch Probleme mit dem Übergang Piaffe-Passage, das hat sie heute schon viel besser gemacht. Sie hat unheimlich viel gelernt hier in Mannheim."
Kaderreiterin Jil bekommt leuchtende Augen, wenn sie von der zwölfjährigen Damon Hill-Tochter spricht. Der ein Jahr jüngere Vollbruder Damon's Satelite hat zwar schon etliche Erfolge mehr zu verbuchen, aber Delorange holt rasant auf. Sie hat eine längere Verletzungspause hinter sich und Jil ist absolut überzeugt von ihrer 'Diva'. "Sie ist ein ganz besonderes Pferd. Sie ist eine echte Diva."
Das i-Tüpfelchen des Erfolgs: Delorange ist von Vater Christian Becks selbst gezogen, im Besitz der Familie und selbst ausgebildet von Tochter Jil-Marielle. Familienerfolg total!
Mit Delorange hatte Jil auch schon im vergangenen Jahr eine Station des Piaff-Förderpreises gewonnen, in Verden. Hatte aber im Finale in Stuttgart Satelite an den Start gebracht, übrigens auch selbst gezogen, und das Finale gewonnen. Der jetzt Elfjährige hat eine lange Winterpause genossen und wird in der kommenden Woche wieder ins Turniergeschehen eingreifen. „Beide sind ganz außergewöhnliche Pferde – Satelite ist mehr der Kumpeltyp und Delorange die sensible, hochelegante Diva.“
So hat Jil Becks drei Pferde auf Grand Prix-Niveau unter dem Sattel: Satelite für die 'große' Grand Prix-Tour, Delorange für den Piaff-Förderpreis und mit dem zehnjährigen Daley Thompson, auch selbstgezogen von Damon Hill, peilt sie eventuell die Teilnahme am Louisdor-Preis an.
Zurück zum Piaff-Förderpreis in Mannheim. Die Plätze zwei und drei gingen an Ann-Kathrin Lindner auf dem zehnjährigen Sunfire (72,564 %) und Bianca Nowag auf dem ebenfalls zehnjährigen Sir Hohenstein (70,897 %). Sowohl Chefrichterin Dr. Evi Eisenhardt, als auch der Bundestrainer der U25-Reiter Sebastian Heinze waren vom Niveau der Prüfung begeistert. "Wir hatten viele gute Pferde und viele gute Reiter am Start", lobte Eisenhardt, die zugleich die Liselotte Schindling-Stiftung, die den Förderpreis unterstützt, vertrat. Und Heinze ergänzte: "Vier Paare über 70 Prozent, die ersten drei Paare praktische Neulinge auf internationalem Parkett – das sind gute Aussichten", freute sich Heinze. "Das Niveau bei den U25-Reitern ist in diesem Jahr definitiv noch besser als 2018."