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Quantaz, Foundation, Pathétique – die Reihenfolge in Wiesbaden Grand Prix der Special-Tour

Der neunjährige DSP Quantaz hat zum ersten Mal eine Siegerehrung im Biebricher Schlosspark angeführt, Wiesbadens Rekordsiegerin Isabell Werth kennt dieses Gefühl schon sehr gut. Beim PfingstTurnier in Wiesbaden haben Quantaz und Werth den Grand Prix der Kür-Tour, den Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, mit 75,087 Prozent gewonnen. „Das Pferd ist mit seinen neun Jahren ja noch sehr jung, aber trotz der aufgeregten Atmosphäre vor dem Schloss ist er mit seiner Aufmerksamkeit immer bei mir geblieben“, lobte Werth ihren Siegerpartner. „Er ist jetzt seit gut einem halben Jahr bei mir im Stall und hat sich toll entwickelt. Ein Highlight sind bei ihm immer die Piaff-Passage-Touren und heute war auch die ganze Galopptour sehr schön, schon sehr viel ruhiger als beim letzten Mal.“ Der Quaterback-Sohn ist im Besitz von Victoria Max-Theurer, die bei Werth trainiert. Quantaz soll bald in den Beritt der Besitzerin wechseln, die mit ihm die Olympischen Spiele in Tokio angepeilt hat.
Nach ihrem Sieg fuhr Werth flott ins heimische Rheinberg. Am kommenden Wochenende stehen die Deutschen Meisterschaften mit Bella Rose und Emilio auf dem Programm. „Die scharren zu Hause mit den Hufen und wollen geritten und auf die DM vorbereitet werden“, lacht Werth. „Es gab also nur die Alternativen hin und her zu fahren oder gar nicht nach Wiesbaden zu kommen – und das wollte ich auf keinen Fall.“

Matthias Alexander Rath aus dem hessischen Kronberg hat mit dem elfjährigen im Deckeinsatz stehenden Hengst Foundation Platz zwei im Grand Prix belegt. Sein Ergebnis: 71,152 Prozent. „Ich wollte gerne das Gefühl von draußen mit in die Prüfung nehmen“, erklärte der Dreifach-Vater. „Das ist gelungen und das freut mich sehr. Die Piaffen können wir noch besser, das wäre ein Ziel für den Special morgen.“

Meggle Champion of Honour für Dorothee Schneider
Zweimal hat sich Dorothee Schneider schon den Gesamtsieg der Serie gesichert, Wiesbaden war erstmals eine Station der Meggle Champion of Honour-Serie. Und dieser Etappensieg ging erneut an die Mannschafts-Olympiasiegierin aus Framersheim. Der Sonderehrenpreis Meggle Champion of Honour für besondere Harmonie beim Reiten und zugleich Platz drei auf Pathétique mit 71,087 Prozent. „Ich bin super zufrieden“, freute sich Dorothee Schneider. „Patty hat noch nie so viele Menschen auf einmal gesehen, aber weil sie mir vertraut hat, hat sie trotzdem weitergemacht.“ Mit großen Augen vor Tausenden von Zuschauern hatte sich die elfjährige Stute mit Eleganz und viel Ausdruck präsentiert.