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Oha, Isabell Werth ist ja einiges von ihrem Don Frederico-Sohn Don Johnson, aber heute wurde auch sie kurz nachdenklich.

Vor dem Einritt in die Kür, bei gefühlten 40 Grad, hatte Johnny definitiv Quatsch im Kopf. Ein Buckler hier, ein Buckler da. Zu Beginn startete Werth ihre Kür verständlicherweise nicht ganz so risikofreudig wie schon manch anderes Mal, sondern eher kontrolliert. Noch ein Taktverlust in der ersten Passage, aber dann fand der Lustige immer mehr zur 'Seriosität'. In der Passage heute nicht mit allerhöchstem Ausdruck und heran geschlossener Hinterhand, aber mit einer spitzen Galopptour. Es ist und bleibt ein Highlight bei Don Johnson: starker Galopp, richtig stark, und dann zack zurück auf die Hinterhand und in die Pirouette – herrlich. „Ich gebe zu: Die erste Hälfte hatte heute etwas mit Geschicklichkeitsreiten zu tun. Aufgrund der Hitze haben wir das Abreiten extrem kurz gehalten“, lachte Werth. „Aber im Galopp konnten wir das dann wieder nach vorne ausgleichen.“

Platz zwei ging wie im Grand Prix an Stefanie Schatz-Weihermüller, die ihren zwölfjährigen Johnson-Sohn C'Est la Vie wirklich top in Schuss hat und Dritte wurde Lisa Müller mit Birkhof's Dave, der wie Johnny sein letztes Turniersportjahr genießt.
„Erst einmal ein großes Kompliment an Sie, dass Sie durchgehalten haben bei dieser Hitze“, sprach Isabell Werth mit dem Schindlhof-Publikum. „Und das zweite Kompliment geht an Don Johnson, dass auch er durchgehalten (lacht) und ein Riesendankeschön im Namen aller Reiter, Pfleger und natürlich auch der Pferde an dieses wunderschöne Turnier. Wir kommen gerne wieder.“