„Wir sind grundsätzlich nicht unzufrieden“, resümiert Co-Bundestrainer Jonny Hilberath…

…Tag eins beim Weltcup-Turnier in Budapest, „aber alle deutschen Paare hatten Fehler.“

Platz 2 mit 74,630 % für Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E
Platz 3 mit 73,109 % für Benjamin Werndl und Famoso
Platz 5 mit 71,826 % für Lisa Müller und Stand By Me
Platz 8 mit 70,739 % für Sönke Rothenberger und Santiano
Platz 14 mit 68,630 % für Matthias Alexander Rath und Foundation
Der Sieg ging mit glatten 75 Prozent an Patrik Kittel und Delaunay.

Fünf deutsche Paare am Start, für vier davon war es auf irgendeine Art Weltcup-Premiere, einzig bei dem Paar Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E haben beide, Reiter und Pferd, schon Weltcup-Erfahrung. Für die vier anderen Pferde im deutschen Beritt war Budapest Weltcup-Premiere und bei dem Paar Müller-Stand By Me waren Pferd und Reiterin Weltcup-Neulinge.

„Unsere Pferde sind wirklich in guter Form“, betonte Hilberath, „aber das Viereck ist nicht einfach. Der Veranstalter hat hier sehr viel für Kinder im Angebot: Hüpfburg, Trampolin, Fahrrad-Parcours und das alles rund ums Viereck. Man ist schon ein bisschen vom Glück abhängig, dass die Kinder nicht gerade über den ausgelegten Holzparkettboden rennen, wenn man in der Schritt-Tour ist.“
Man sehe auch an den Prozenten, dass alle Pferde heute nicht das erreicht haben, was sie schon können. „Insgesamt geben sich die Veranstalter hier sehr viel Mühe, wir sind allerdings von den Weltcup-Turnieren der Westliga einen anderen Standard gewohnt“, so Hilberath, „angefangen bei den Böden...“
Jessica von Bredow-Werndl sei heute das Rückwärtsrichten nicht so gelungen, weil sich die Stute mehr für das Leben außerhalb des Vierecks als innerhalb interessiert habe. „Dann war die Zick-Zack kaputt und eine kleine Unsicherheit bei der Einleitung der ersten Piaffe. Das war schade“, erklärt Hilberath, „weil auch sehr viel Gutes von hoher Qualität in der Prüfung der beiden gewesen ist.“
„Ich bin nicht unzufrieden“, resümierte Benni Werndl. „Vor allem in der Galopp-Tour hatte ich, bis auf die fehlerhaften Zweierwechsel, ein sehr gutes Gefühl. In der Trabtour am Anfang hatte ich einige technische Fehler. Da hat Famoso etwas die Luft angehalten, der Aufregung geschuldet. Vielleicht hätte ich auf seine Aufregung noch lässiger reagieren sollen“, fügt er selbstkritisch hinzu. „Das habe ich mir für morgen vorgenommen.“