Get Adobe Flash player

Platz zwei für Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E bei ihrem Saison-Einstieg in den Weltcup in Budapest.

 

„Alle Pferde sind gut gesprungen, aber leider hatte jeder einen um!“ Disziplintrainer Jonny Hilberath zieht das Fazit des Weltcup-Turniers in Budapest mit Hilfe eines Springsport-Statements. Soll heißen: „Die Pferde waren in guter Form, in verbesserter Form seit ihrem jeweiligen letzten Auftritt, aber Fehler waren einfach da. Entscheidend ist, dass die Grundqualität und das Reiten sehr gut waren, an den Fehlern kann man arbeiten.“
Bestes deutsches Paar wurden auf Platz zwei Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E. Mit 77,875 Prozent landete das Paar einen halben Prozentpunkt hinter dem Sieger Patrik Kittel mit Delaunay. Zaire hatte – wie einige andere Pferde auch – größten Respekt vor der nicht optimal eingestellten Lautsprecheranlage. In den Einerwechseln auf gebogener Linie, direkt auf die Lautsprecher zu, erschrak sie sich beispielsweise so sehr, dass sie einen Hüpfer zur Seite machte und in den Trab fiel, so dass Jessica von Bredow-Werndl die Einerwechsel wieder ganz neu ansetzen musste. Schade, denn Zaire zeigte auch, wie schon im Grand Prix, wieder viele Höhepunkte.
Bruder Benjamin Werndl landete mit Famoso und 76,350 Prozent auf Platz vier. Er war mit seiner Gesamtprüfung zufrieden. Bei vier der fünf Richter lag das Paar zwischen 76,00 und 79,75 Prozent, ein Richter hatte die beiden allerdings nur bei 72,625 Prozent eingeordnet.
Direkt hinter Werndl folgten mit 75,60 und 75,05 Prozent Lisa Müller und Sönke Rothenberger auf den Plätzen fünf und sechs. Matthias Rath und Foundation, für den es der erste Kürauftritt überhaupt war, landeten mit 71,785 Prozent auf Platz zwölf.
Für diese drei jungen Weltcup-Paare, aber auch für die Geschwister Werndl bestätigte Hilberath: „Bei allen Paaren ist noch ein Puffer nach oben.“
Die Weltcup-Saison ist ja gerade erst losgegangen…