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Der Louisdor-Preis in Oldenburg – ein Schneider-Festival.

Oldenburg war die letzte Etappe des Louisdor-Preises, die einzige Hallen-Etappe. Dorothee Schneider hat diese Etappe im wahrsten Sinne des Wortes doppelt genutzt. Mit Platz eins und zwei in der Finalqualifikation hat sie sich die letzten beiden Tickets für die Festhalle gesichert.
Schneider siegte auf dem zehnjährigen Quantum Vis mit 73,093 Prozent, auf Mister C sicherte sie sich Platz zwei mit 72,000 Prozent. Um diese letzte Etappe nutzen zu können, flog Schneider zwischen den Turnieren in Nürnberg und Oldenburg hin und her. „Das hat sich mehr als gelohnt“, strahlte sie. Während der Saison sei es schwierig gewesen, weil die Louisdor-.Etappen oft parallel zu anderen Turnieren lagen, bei denen sie an den Start ging. „Und bei der Etappe in Ising habe ich mich vom Pferd verabschiedet“, fügte sie grinsend hinzu. Aber sie wollte auch die Chance in Nürnberg nutzen, mit Fürst Magic einen zweiten Finalisten für den Burg-Pokal qualifizieren – mit Lord Fittipaldi hatte sie sich ihr Finalticket bereits in München gesichert. Also flog die Reitmeisterin zwischen Nürnberg und Oldenburg hin und her. „Das ist für mich kein Stress“, erklärte sie auf Nachfrage. „Ich mache das einfach gerne. Und – (sie lacht) – ich bin jetzt schon mal Frequent Traveler geworden, zum Senator hat es noch nicht gereicht.“


Ein paar Worte von Dorothee Schneider zu ihren beiden Louisdor-Finalisten:
„Mister C ist Hengst, aber das merkt man nicht, er ist eher schüchtern und zurückhaltend. Er ist ein ganz liebes Pferd und sehr fein zu reiten. Bei ihm ist alles noch etwas grün, obwohl er zehn ist. Das heute war der allererste Grand Prix von dem Pferd. Er ist sehr talentiert und macht unglaublich viel Spaß!“
„Quantum Vis ist ganz anders, er ist eher der 'Wow – hier bin ich-Typ'. Er macht gerne auf sich aufmerksam, ist sehr kommunikativ und ein Hengst, das zeigt er auch. Er hat eine tolle Galopp-Tour, tolle Pirouetten und ist immer super motiviert. In Piaffe und Passage muss er noch etwas geschlossener werden, da braucht er noch etwas mehr Kraft. Beide Pferde machen einfach richtig Spaß.“

Die zweifache Mannschafts-Olympiasiegerin Heike Kemmer war als Kommentatorin vor Ort und war begeistert. "Mit der Qualität der Pferde, die wir hier gesehen haben, brauchen wir uns um die Zukunft des deutschen Dressursports keine Sorgen zu machen. Diese Serie ist einfach fantastisch und diese Prüfung hat unglaublichen Spaß gemacht!"

Damit steht das Final-Lot für das Louisdor-Finale 2019 fest:
Hagen:
L'Arbuste unter Senta Kirchhoff mit 76,814 %
Bonamour unter Hubertus Schmidt mit 72,605 %

München:
San Ravallo unter Nicole Wego mit 71,977 %
Fiderdance unter Lena Waldmann mit 71,419 %

Werder:
Aperol unter Emma Kanerva mit 70,674 %
Science Fiction unter Pia Wischerath mit 70,628 %

Elmlohe:
Bluetooth OLD unter Ingrid Klimke mit 73,744 %
Soiree d'Amour OLD unter Kira Wulferding mit 72,837 %

Ising:
Ferdinand BB unter Jessica von Bredow-Werndl mit 73,581 %
Dark Pearl OLD unter Thomas Wagner mit 70,791 %

Oldenburg:
Quantum Vis MW unter Dorothee Schneider mit 73,093 %
Mister C unter Dorothee Schneider mit 72,000 %