IW-Hilfsaktion sprengt alle Erwartungen


„Mit diesem Ansturm hat keiner von uns gerechnet!“ Mirco Betz vom IW-Team ist immer noch ein bisschen fassungslos. Vor drei Wochen hatte Isabell Werth mit ihrem Team von IW zur Hilfsaktion 'Pony for Future' für Schulbetriebe und Vereine aufgerufen. 210 Betriebe und Vereine mit insgesamt 3.700 Pferden haben sich gemeldet und um Unterstützung gebeten, knapp 90.000 Euro sind gespendet worden! „Wir sind wirklich überwältigt“, freut sich Betz. „Besonders gefreut hat uns, dass sich auch einige Kaderkollegen von Isabell sofort an der Aktion beteiligt haben, Schabracken oder Stiefel wurden für 'Pony for Future' versteigert, Thomas Müller hat ein Trikot versteigert und auch Michael Jung hat sich an der Aktion beteiligt – einfach klasse!“
Inzwischen seien rund 60.000 Euro schon an die Vereine und Betriebe ausgeschüttet worden. „Wir haben ehrlich gesagt im Vorfeld nicht geahnt, wie viel Arbeit dahinter stecken wird. Seit Anfang April sind bei IW vier Leute rund um die Uhr mit 'Pony for Future' beschäftigt.“ Auch Isabell Werth sei in die Arbeit im Hintergrund voll integriert. „Isabell pflegt jeden Abend die Exel-Tabellen mit uns ein. Uns ist sehr wichtig, dass alles auf den Cent genau dokumentiert wird.“ 
Das IW-Team hat einen speziellen Schlüssel ausgearbeitet, nachdem berechnet wurde, welcher Antragsteller wie viel Geld erhält. Entscheidender Punkt sei unter anderem die Anzahl der Schulpferde. Außerdem sind noch fünf Tonnen Futterspenden eingegangen und drei Schmiede haben zusammen 35 kostenfreie Beschläge gespendet. Die Sach- und Dienstleistungsspenden warten noch auf ihre gezielte Verteilung. „Eigentlich wollten wir den April nutzen, um uns mit einigen Reitsport Fachhändlern in Verbindung zu setzen, die Interesse an der Kollektion haben“, erklärt Betz. „Das ist der einzige Wermutstropfen, dass wir dazu noch überhaupt nicht gekommen sind und das jetzt auf den Mai verschoben haben, aber was zählt ist: Die deutsche Reitsportgemeinde – wir hatten übrigens auch einige Spenden aus dem Ausland – ist in diesen schwierigen Zeiten füreinander da. Das ist eine tolle Erfahrung. Wir können mit 'Pony for Future' zwar die Krise nicht abwenden, aber auf jeden Fall ein Stück weit helfen. Wir wollen einfach nur DANKE an alle Spender und Helfer sagen!“