Absage des Stuttgart German Masters erforderte Umplanung


Nach der coronabedingten Absage des Weltcup-Turniers Stuttgart German Masters ruhen die Hoffnungen der deutschen Dressurreiter nun darauf, dass das Frankfurter Festhallenreitturnier im Dezember als einer der letzten Höhepunkte dieses außergewöhnlichen Jahres stattfinden kann. Bisher gibt es seitens der Behörden keine Signale in Richtung einer Absage. Die FN hat beim Weltreiterverband FEI die Verlegung des Dressur-Weltcups von Stuttgart nach Frankfurt beantragt. Das Finale des Piaff-Förderpreis soll ebenfalls in der Festhalle stattfinden, wo traditionell auch die Finals des Louisdor-Preises und des Nürnberger Burg-Pokals ausgetragen werden.
Für den Fall, dass Corona auch Frankfurt einen Strich durch die Rechnung macht und das Turnier nicht in der Festhalle stattfinden kann, gibt es einen Plan B: „Die Dressurprüfungen können alternativ in einem kleineren Rahmen bei uns auf dem Schafhof in Kronberg stattfinden“, sagt Turnierleiter Matthias Alexander Rath, der bei den Planungen in enger Abstimmung mit dem Dressurausschuss steht. Zum jetzigen Zeitpunkt sei aber davon auszugehen, dass ein internationales Turnier unter Corona-Bedingungen in der Festhalle stattfinden könne.
„Wir hoffen natürlich, dass alle Serienfinals und auch der Weltcup in der Festhalle ausgetragen werden können, um am Ende der Saison noch ein Highlight auf dem Programm zu haben und dieses schwierige Jahr gut abzuschließen“, sagt Klaus Roeser, Vorsitzender des Dressurausschusses, und ergänzt: „Es ist aber auch gut zu wissen, dass die Familie Rath-Linsenhoff mit dem Schafhof noch eine Alternative in der Hinterhand hat. Wir sind Ann-Kathrin Linsenhoff und ihrem Team sowie der Rheinberger-Stiftung sehr dankbar dafür, dass sie alles möglich machen wollen.“

Quelle: fn-press