Drei tolle Runden, zwei Siege, für Helen Langehanenberg beim Weltcup-Turnier in Vilhelmsborg…

Vilhelmsborg am 18. Oktober: Es war die erste Inter I für die siebenjährige Straight Horse Ascenzione – und sie gewann mit 76,618 Prozent. Annabelle: Gestern durch ein Missverständnis auf der Schlusslinie Dritte im Grand Prix, heute mit einer sehr gelungenen Runde an der Spitze im Grand Prix Special (74,574 %) – trotz eines Fehlers in den Einerwechseln, weil sie äppeln musste. Und dann Damsey, der gestern im Grand Prix der Weltcup-Tour kurz aber vehement den 'Chef' hatte raushängen lassen und heute wieder wie ein Vollprofi durch seine Kür groovte: 82,105 Prozent.
„Das war wirklich ein mega Tag“, schwärmte Helen Langehanenberg. „'Zoni' (Stallname von Ascenzione) war so toll. Sie hat diese Inter I mit einer Leichtigkeit präsentiert, unglaublich. Die fliegenden Wechsel, die Pirouetten – sie macht das alles einfach, nichts ist schwierig mit ihr. Fantastisch!“ Der Stopp statt der Piaffe von Annabelle im Grand Prix gestern sei ein „klassischer Pilotenfehler gewesen“, so Langehanenberg. „Ich glaube, ich habe sie auf der Schlusslinie zu viel nach vorne geritten und hatte sie für die Piaffe einfach nicht mehr geschlossen genug. So kam es zu diesem totalen Missverständnis. Heute war sie wieder super. Natürlich hatte ich den Moment von gestern auf der Schlusslinie noch im Kopf, habe sie noch bewusster geschlossener gehalten und die Piaffe ging genauso leicht wie immer.“
Und Damsey? Helen schmunzelt. „Gestern hat Damsey mal wieder kurz gezeigt, wer der Chef im Ring ist. Wenn etwas nicht ganz genau nach seinem Plan läuft – wobei ich gar nicht weiß, was es gestern war – dann hat er das ja auch früher schon mal gezeigt. Ich hatte das natürlich noch im Hinterkopf, aber heute ging er einfach nur toll. Er war voll bei der Sache und hat mir ein mega Reitgefühl gegeben. Kür ist sowieso sein Ding und das hat er wieder mal in vollen Zügen genossen.“