Drei Kaderreiter sind für das Weltcup-Turnier im polnischen Zakrzow genannt, darunter Benjamin Werndl. Es ist seine Turnierpremiere nach dem Unfall am Rande der Deutschen Meisterschaft.

 

„Ich reite seit fünf Tagen wieder und es geht sehr gut“, freut sich Benjamin Werndl. In Balve hatte er sich vor fünf Wochen bei einem Segway-Spiel das Schlüsselbein gebrochen. „Zugegeben, Segway fahre ich im Moment noch nicht wieder (lacht), aber im Sattel fühlt es sich sehr gut an, auch wenn die Pferde mal munter bocken.“ Auf dem Pferd sei er noch getaped, aber insgesamt sei er fit. Während der Zeit, in der er nicht reiten konnte, hat er täglich trainiert. „Ich saß jeden Tag auf dem Ergometer und habe Übungen gemacht, die das Schlüsselbein ausklammern. Ich fühle mich absolut fit.“
Mit Ken, alias Daily Mirror, wird Werndl beim Weltcup-Turnier in Polen an den Start gehen. „Ich möchte gerne mit Ken die überarbeitete Kür mal zeigen, dazu ist es ja in Balve leider nicht mehr gekommen (schmunzelt).“ Eigentlich stand für Werndl zunächst das Weltcup-Turnier in Lyon auf dem Plan, da das nun wegen Corona abgesagt wurde, fährt er eine Woche früher nach Zakrzow. Während seiner Auszeit hat Schwester Jessica Ken geritten. „Jessi hat das gerne gemacht. Sie liebt Ken auch sehr.“ Famoso, Werndls zweites Kaderpferd, wurde derzeit von Bereiter und U25-Kadermitglied Raphael Netz geritten.
„Ich nehme an Turnieren mit, was geht, man kann ja im Moment nicht wirklich planen. Und jetzt freue ich mich erst mal sehr auf das Turnier in Zakrzow. “