Das Thema Helmpflicht wird bei der FEI nicht erneut auf die Tagesordnung gesetzt.


Noch bevor am 23. November die virtuelle FEI-Generalversammlung gestartet ist, hat sich das FEI-Board noch einmal mit der vieldiskutierten Helmpflicht auf internationalen Turnieren ab 1. Januar 2021 beschäftigt. Bei der FEI-Generalversammlung 2019 war beschlossen worden, zum Zwecke der Unfallverhütung eine generelle Helmpflicht für Reiter aller Altersklassen auf internationalen Turnieren einzuführen. Eine Gruppe international erfolgreicher Dressurreiter hatte sich im Oktober 2020 mit einer Petition an die FEI gewandt und dafür plädiert, dass erwachsene Dressurreiter selbst entscheiden dürfen, ob sie in der Prüfung einen Helm oder einen Zylinder tragen.(s. IDRC-Petition und s. Statement von Isabell Werth)

Laut FEI hatte eine Gruppe von Ärzten in einer zweiten Petition gefordert, dass die Regel wie geplant Anfang 2021 umgesetzt wird. Die FEI hat zudem von einer Reihe anderer Athleten unaufgefordert Unterstützung für die generelle Helmpflicht erhalten. Da die FEI während des Prozesses zur Überarbeitung der Regeln 2020 keinen Änderungsantrag erhalten hat, wurde der Punkt nicht erneut zur Abstimmung auf die Tagesordnung der Generalversammlung 2020 gesetzt. Das FEI-Board hat das Thema jetzt noch einmal diskutiert und einstimmig beschlossen, die Helmpflicht wie geplant zum 1. Januar 2021 einzuführen.