‪‪"Im Moment könnte Helen Adelinde einfach schlagen!“ Sie müsse allerdings den Schwierigkeitsgrad der Kür noch erhöhen. Das betonte der niederländische Chefrichter Ghislain Fouarge bei der Abschluss-Pressekonferenz des Weltcup-Finals in `s-Hertogenbosch. Eine neue Kür ist bei Langehanenberg schon in Arbeit. Sie hatte beim Finale mit ihrer EM-Kür aufgetrumpft und ihre persönliche Bestleistung von mehr als 85 Prozent erritten. Langehanenberg betonte aber auch: "Ich finde den Schwierigkeitsgrad schon nicht ohne!" Ob sie in London‬ noch die jetzige Kür oder ihre neue reiten würde, ließ sie noch offen. ‬
‪Es sind noch elf Wochen bis zu den Olympischen Spielen. Jetzt schon irgendwelche Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen des Finale zu ziehen, ist sicher verfrüht. Einige Topreiter waren nicht am Start – sowohl aus Deutschland als auch aus England oder den USA beispielsweise. Outdoor und Indoor sind auch noch mal zwei paar Schuhe, aber nichtsdestotrotz haben die Auftritte von Damon Hill und Helen Langehanenberg in `s-Hertogenbosch auf dem Weg Richtung London sicher nicht geschadet! ‬
‪Zwei der sieben Finalrichter hatten Langehanenberg übrigens vor der Titelverteidigerin eingestuft. Das waren die deutsche Richterin Katrina Wüst bei M und ihre französische Kollegin Isabelle Judet bei B.‬
‪Jonny Hilberath wird nun ohne seinen Freund und Trainerkollegen Holger Schmezer die Equipe als Trainer nach London begleiten. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. ‬