News

portrais

Münchens Finaltag mit Topstuten…

Louisdor-Tickets für Superb und Valencia As

„Das war einfach super!“, kommentierte Dr. Dietrich Plewa den Ritt von Isabell Werth und der neunjährigen Surprice-Tochter Superb. Plewa sprach mit zukünftiger Perspektive von einem „weiteren Championatspferd unter dem Sattel von Isabell Werth. „Da sind so viele Höhepunkte, die sich aneinanderreihen: die getragene Passage, die Piaffe mit unheimlich akzentuiertem Bewegungsablauf, die bedeutenden Wechsel…“ Auch Werth selbst war hochzufrieden und resümierte: „Das Pferd hat wirklich noch mal einen Riesenschritt gemacht von Hagen hier nach München.“ Sie sei hochgradig rossig und habe sich von den beiden Hengsten auf dem Abreiteplatz ein bisschen animieren lassen. „Da habe ich schon gedacht, das wird ja eine ganz spannende Geschichte, aber das hat sie super gemacht im Viereck. Das einizige, was das Pferd noch braucht, ist ‚Ringerfahrung‘.“

… und noch viel mehr Topsport! Der Samstag in München mit Straight Horse Ascenzione und TSF Dalera BB, drei Pferden über 80 Prozent…

Der Samstag in München ging gut los: die allererste Starterin des Tages war die achtjährige Vollschwester des dreifachen Weltmeisters Sezuan, Straight Horse Ascenzione, unter dem Sattel von Helen Langehanenberg. Die Trabtour war ein Musterbeispiel an Leichtfüßigkeit, Harmonie und wunderbarem Ausdruck, insgesamt die Prüfung aus einem Guss. In der Galopp-Tour darf die Stute noch etwas mehr reifen, sich noch etwas mehr im Bergauf präsentieren. Dreimal hatte sich die Zack-Tochter schon für die WM der jungen Dressurpferde qualifiziert und sich altersgemäß weiter entwickelt. Es wäre zu schade, wenn sie nicht unter die Finalisten des Nürnberger Burg-Pokals zählte. In Hagen musste sie sich in der Finalqualifikation noch hinter Boxennachbarin Schöne Scarlett aufstellen, in München könnte sie sich morgen ihr Finalticket sichern. München ist die vierte Station des Burg-Pokals in seinem 30. Jahr. Heute siegte die junge Dame mit 76,610 Prozent.

Tag 2 in München: Showtimes grandioses Comeback, TSF Dalera BB knapp unter personal best, Ferdinand BB zum zweiten Sieg und Zehn von Elf über 70 Prozent im Louisdor-Preis…

Sechs Olympiakaderreiter unter den ersten Sieben und der Sieg für TSF Dalera BB unter Jessica von Bredow-Werndl mit 81,609 Prozent und damit nur etwa fünf Hundertstelprozent unter ihrem bisherigen persönlichen Bestergebnis. Alle fünf Richter sahen das Paar an erster Stelle. Einige kleine Momente können in der Feinabstimmung noch verbessert werden und in der ersten Pirouette tauchte Dalera einmal ab, aber gerade in der Piaffe und in den Übergänge Piaffe-Passage begeisterten die beiden absolut.


Das Comeback von Showtime FRH: Nach gut 20 Monaten Turnierpause präsentierte sich der 15-Jährige rund bemuskelt und glänzend im Lack. Schon bei der ersten Lektion – Einreiten, halten, grüßen, antraben – kassierte er die erste 10. „Dieses Pferd ist einfach nur genial und er hat so toll auf mich aufgepasst“, war Dorothee Schneider von ‚Showi‘ gerührt. Das ‚aufgepasst‘ war natürlich auf ihren Schlüsselbeinbruch gemünzt. Im Training sitzt Schneider noch mit Hilfe einer eigens für sie angefertigten Neoprenweste im Sattel, während der Prüfung wurde ihr Schlüsselbein unter dem Frack mit einem Tapeverband gestützt. Vor ihrem Comeback in München waren Schneider und Showtime auf keinem anderen Platz zum Trainieren, sie habe ihn nur zu Hause in Ruhe durchgymnastiziert und außerdem sei er fit wie ein Turnschuh und fühle sich in München immer wohl. „Ich habe mich darauf verlassen, dass er mir vertraut und das war der Fall. Gänsehaut pur!“
Freimütig gestand die Reitmeisterin: „Wir hatten noch Fehler, aber ich habe diesen Ritt nur genossen. Er ist einfach ein Traum.“ Die Fehler waren tatsächlich teuer. Es ging in erster Linie um den versprungenen Wechsel nach dem starken Galopp und die fehlerhaften Einerwechseln. Nach den Einerwechseln werden von den fünf Richtern je noch elf Noten vergeben, also gesamt 55 Noten, davon stand zweimal die 7,5 auf dem Notenbogen, alle anderen lagen bei 8 und höher, fünfmal wurde noch die 10 gezückt.
„Man hat ganz selten ein solches Pferd“, betonte Schneider. „Deswegen habe ich ihn auch letztes Jahr nicht vorgestellt.“ (Das erinnert an die Taktik von Isabell Werth mit Bella Rose – Anmerkung am Rande.) „Ich habe gedacht: Wenn dieses Jahr noch mal Olympische Spiele stattfinden, dann habe ich noch mal den tollen Showi, um mich vielleicht in diese Richtung qualifizieren zu können.“
Gleich vier Joker in Richtung Olympia stehen im Stall von Isabell Werth, einer davon ist der elfjährige DSP Quantaz, den sie in München dabei hatte. Mit 76,674 Prozent wurden sie heute Dritte – nicht ohne Kopfschütteln der Reiterin nach den Fehlern in den Einerwechseln. Der Wechsel zwischen den Pirouetten war nicht ganz durchgesprungen, zu Beginn wollte Quantaz nicht ruhig stehen und im Schritt war ihm der jugendliche Übereifer noch anzusehen. Fazit: Trotz dieser Fehler, hauptsächlich durch Übereifer entstanden, fast 77 Prozent – perspektivisch ein gutes Ergebnis!
Eine gute Runde zeigten Hubertus Schmidt und Escolar. Nahezu fehlerfrei und mit dieser für Escolar typischen wunderbar ausdrucksvollen Galopp-Tour. Es gab Momente, vor allen Dingen in Piaffe und Passage, da hätte man sich von dem imposanten Hengst noch etwas mehr Eigendynamik gewünscht. Endergebnis: 75,565 Prozent.
Annabelle unter Helen Langehanenberg (Platz sechs, 73,717 %) und Daily Mirror unter Benjamin Werndl (Platz sieben, 73,652 %) komplettierten die Erfolge der Olympiakaderreiter in Münchens Vier-Sterne-Tour.

‚Ferdl’ mit Passagen „wie ein Metronom“
Das war in der Tat ein ereignisreicher Tag in München. Der zwölfjährige Ferdinand BB siegte in seinem zweiten internationalen Special mit 75,383 Prozent. Zwar hatte der Florencio-Sohn auch gestern den Grand Prix der Drei-Sterne-Tour in München unter dem Sattel von Jessica von Bredow-Werndl gewonnen, aber der Sieg heute hatte eine andere Klasse. „Ich habe ihm noch mal eine Schippe mehr Selbstvertrauen gegeben. Gestern hatte er wahrscheinlich noch Frühlingsgefühle, es war auch das erste Draußen-Turnier. Heute habe ich es geschafft, die Energie besser zu kanalisieren“, freute sich von Bredow-Werndl. „Ich hatte heute immer noch Ecken und Kanten drin und ein paar Abstimmungsfehler, aber ich glaube sehr sehr sehr an ihn!“ Die Passagen seien schon heute ein Highlight gewesen, wie ein Metronom und mit sehr viel Energie, und die Piaffen könne er noch besser als heute gezeigt. „Aber das wird auch ein Highlight, das spüre ich.“

Louisdor-Preis: Zehn von Elf über 70 Prozent
Der Louisdor-Preis in München: Es ist die zweite Station der Serie in diesem Jahr und die Besetzung ist außergewöhnlich. Zwei Burg-Pokal-Finalsieger waren dabei: Total Hope unter Isabel Freese, der auch gewann mit 75,316 Prozent, und der achtjährige Destacado, der Burg-Pokal-Sieger des vergangenen Jahres, der unter Mattias Rath heute Vierter wurde mit 74,053 Prozent. Dazwischen stellten sich Valencia As unter Fabienne Müller-Lütkemeier (Platz zwei mit 74,974 %) und Superb unter Isabell Werth (Platz drei mit 74,868 %) auf. Keine Frage – die Finalqualifikation am Sonntag dürfte ein ‚dressursportlicher Leckerbissen’ werden.

HIER gibt es alle Ergebnisse aus München

 

Tag 1-Telegramm von der Pferd International in München…

 Jessica von Bredow-Werndl siegt mit dem zwölfjährigen Florencio-Sohn Ferdinand BB im Grand Prix der Drei-Sterne-Tour. Ihr Ergebnis: 72,739 Prozent. Es war überhaupt erst der zweite internationale Grand Prix für Ferdinand, der 2019 zu den Finalisten des Lousidor-Preises gehörte und Mitte Februar in Stadl Paura bereits Grand Prix und Special gewonnen hatte. Heute war Ferdinand noch etwas angespannt im Viereck. Das zeigte sich vor allen Dingen in der Grußaufstellung zu Beginn und beim Rückwärtsrichten. In den Zweierwechsel leistete sich das Paar einige Fehler, aber zu beeindrucken wusste der Dunkelbraune vor allen Dingen in der Piaff-Passage-Tour!

Mannschafts-Olympiasieger Showtime FRH feiert sein Comeback unter Dorothee Schneider nach 20 Monaten Turnierpause…

 Lange Zeit war ein Fragezeichen an Showtimes Comeback in München, aber es wird tatsächlich geschehen. Dorothee Schneider lässt aus München verlauten: "Ich bin gut mit Showi in München angekommen. Ich freue mich riesig!"

Dorothee Schneider sitzt wieder im Sattel von Showtime und hat ihr Ziel fest im Blick…

 Bei Instagram lässt uns die Reitmeisterin an ihren Fortschritten teilhaben:

"Ich freue mich, Euch heute schon wieder zeigen zu können, wie motiviert und fit Showi aktuell im Training ist. Ehrgeizig, dynamisch und pfiffig unterwegs und dabei immer bei mir! Was für eine besondere Mischung, was für ein besonderes Pferd 😍

Normalerweise berichten wir hier bei uns, bei dressursport-deutschland.de, über deutsche Kaderreiter. Heute werfen wir einen Blick über den Tellerrand hinaus: Auf eine Reiterin, die sehr wohl weiß, wie groß die Konkurrenz in Deutschland ist, aber den Sprung in dieses ‚Haifischbecken‘ gerne wagt.

Im Gespräch mit Sandra Nuxoll…

Wandres über die Entwicklung seines ersten Burg-Pokal-Finalisten und welche Rolle Wellington dabei spielte…

Es wird sein erstes Burgpokal-Finale: Frederic Wandres hat den neunjährigen Quizmaster v. Quasar de Charry (Z.: Klaus Klüver, Bes.: Hof Kasselmann) für das Finale des Nürnberger Burg-Pokals qualifiziert. In Redefin gewann das Paar sowohl die Qualifikation als auch die Finalqualifikation. Mit 77,244 Prozent hatten die beiden die Nase deutlich vorn. "Ich habe Quizmaster achtjährig schon einige Burgpokal-Qualifikationen geritten, auch schon mit guten Prozenten, aber häufig war er am ersten Tag richtig gut und am zweiten ein kleiner Kasper und hatte die Konzentration nicht mehr."

aber leider doch ohne Cosmo...

Die Nennungsliste des Vier-Sterne Dressurturniers in München am kommenden Wochenende liest sich wie ein Krimi aus den besten Zeiten von Alfred Hitchcock. Allein fünf Reiter aus dem deutschen Olympiakader sind dort zu finden: Helen Langehanenberg, Hubertus Schmidt, die beiden Werndl-Geschwister Jessica und Benjamin ebenso wie Isabell Werth. Dazu gesellt sich Perspektivkader-Mitglied Senta Kirchhoff mit ihrem Louisdor-Finalsieger L’Arbuste.


Sehr gespannt waren aber viele Dressurfans auch auf das in Aussicht gestellte ‚Comeback‘ von Sönke Rothenbergers Cosmo. Seit der Europameisterschaft 2019 war der Bewegungsgewaltige nicht mehr am Start. Aber die Fans werden noch ein bisschen weiter warten müssen. Auf Nachfrage von dressursport-deutschland.de erklärte der Team-Olympiasieger: „München steht mit Cosmo erst mal nicht auf dem Plan.“
Neben einer Drei-Sterne-Grand Prix-Tour mit Special steht in München auch eine Vier-Sterne-Tour mit Special und Kür auf dem Programm. Außerdem findet in München die vierte Station des Nürnberger Burg-Pokals und die zweite Etappe des Louisdor-Preises statt – um nur ein paar Highlights zu nennen.
Los geht es am Donnerstag um 8.00 Uhr mit der Kleinen Tour. Alle Prüfungen werden – wie immer – live von ClipMyHorse.TV übertragen.
Weitere Infos unter: www.pferdinternational.de

Personal Best und der Sieg in Verdens Grand Prix Special für das Kaderpaar.

Bei Carina Scholz und Tarantino läuft’s: Gestern mit über 73 Prozent Zweite im Verdens internationalem Drei-Sterne-Grand Prix, heute mit 75,043 Prozent der Sieg im Special. Es war der vierte internationale Special des Paares, mit knapp drei Prozent haben sie ihre bisherige persönliche Bestleistung übertrumpft. „Ich habe schon beim Fertigmachen gemerkt, dass ‚Tobi‘ heute noch besser drauf ist als gestern“, erklärte die Siegerin. „Er war etwas unruhiger, dass ist bei ihm meistens ein gutes Zeichen. Dann ist er etwas kribbeliger.“ Aus dem Schritt habe sie beim Abreiten ein paar Mal das Anpiaffieren getestet und gemerkt: „Oh super, der ist richtig auf Zündung heute. Dann brauchte ich gar nicht mehr so viel machen, konnte schön still sitzen und an die Hand heran treiben und schon hatte ich die Passage so gleichmäßig wie ich es gerne haben wollte.“ Tarantino bekommt jetzt einige Tage Pause mit seinem Lieblingsprogramm: Ausreiten! Dann beginnt die Vorbereitung für die DM in Balve.

73,739 – die Zahl zum Saisonstart für ‚Tobi‘ (alias Tarantino) und Carina Scholz…

Beim CDI*** in Verden belegten Kaderreiterin Carina Scholz und ihr 14-jähriger Toronto-Sohn Tarantino den zweiten Platz im Grand Prix – und zwar mit der exakt gleichen Prozentzahl wie vor zwei Wochen in Hagen: 73,739 Prozent. „Ich war sehr zufrieden mit unserem heutigen Ritt“, erklärte die junge Mutter nach dem Ritt. „Ich hatte von A bis Z ein tolles Gefühl. Es fühlte sich komplett fehlerfrei an.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.