News

portrais

Der Louisdor-Preis auf dem Schafhof – Station Nummer 3…

Auf dem Schafhof wurde um die nächsten beiden Finaltickets für den Louisdor-Preis geritten. Der Nürnburger Burg-Pokal-Sieger von 2019, Total Hope, siegte in der Finalqualifikation mit 72,256 Prozent unter dem Sattel von Isabel Freese. Fehlerfrei absolvierte heute kaum ein Paar die Prüfung, auch der Sieger nicht. Der neunjährige Totilas-Sohn hatte Probleme in den ersten beiden Piaffen, zeigte aber auf der Schlusslinie sein Talent und Können in dieser Grand Prix-Kernlektion. In der ersten Pirouette verlor er den Durchsprung, die zweite war besser, wenn auch noch nicht optimal zentriert.

...und ein hart umkämpfter vierter Platz. Der Grand Prix der Special-Tour auf dem Schafhof bei der zweiten Tokio-Sichtung...

Die Cheftrainerin Monica Theodorescu erläuterte im Vorfeld: „Wir brauchen Belastbarkeit und Spitzenform“ – so bestellt und so bekommen! Isabell Werth und Bella Rose sind in der Form ihres Lebens: mit ihren nicht ganz so starken Seiten wie dem starken Trab oder dem Schritt und mit ihren absoluten Highlights vor allen Dingen in Piaffe und Passage. Das Paar ließ aus den Piaffen eine tänzerische Athlethik werden – super! Fehlerfrei zu 84,978 Prozent – Dressursportgenuss vom Feinsten!
Showtime und Dorothee Schneider mit neuem personal best und ohne Wechselfehler zu Platz zwei: 81,522 Prozent! Es war ein Riesenvergnügen dieses Paar nach so schwierigen Wochen für Dorothee Schneider in dieser Perfektion im Viereck zu sehen. Mit einem kleinen Haker im Wechsel zwischen den Pirouetten, mit grandiosem Motor in der Hinterhand durch die Trabtour, noch nicht immer ganz sicheren Piaffen, tollen Passagen und mit einer rundum herrlichen Ausstrahlung.
Es war fast wie ein Deja-Vu – in der Trabtraversale musste Dalera unter Jessica von Bredow-Werndl äppeln. Alles erinnerte an die Europameisterschaft in Rotterdam 2019, aber ruckzuck hatte sich das Paar wieder gefangen und ritt von Höhepunkt zu Höhepunkt. Ein nicht ganz sauber durchgesprungener Wechsel nach dem starken Galopp, aber sonst einfach große Klasse. 81,326 Prozent und Platz drei.

Der Grand Prix der Kür-Tour in Kronberg – die ersten drei Plätze für deutsche Kaderreiter...

„Gut oder?“, sprach sie und strahlte. Madeleine Winter-Schulze, die Mitbesitzerin von DSP Quantaz, hat natürlich wie immer die Daumen gedrückt als Isabell Werth am Start war. Und es hat funktioniert. Der elfjährige Quaterback-Sohn entwickelt sich unter Werth zu einem immer sichereren Spitzensportler auf internationalem Grand Prix-Parkett. Er verbindet seine Eleganz und Leichtigkeit immer mehr mit Ausdruck, Sicherheit und Stabilität. Zu Beginn der Prüfung schien Quantaz noch etwas angespannt, wurde aber immer gelassener. Mit 80,022 Prozent siegte das Paar – eine künftige Herausforderung für seine beiden Stallkolleginnen Bella Rose und Weihegold…

Das EM-Interview Teil 2 – vom schwarzen Peter, Tomate-Mozzarella und dem Nonplusultra…

Die EM im Blick – das Interview mit Olympiakader-Mitglied Frederic Wandres.

• 2021 ist ein besonderes Jahr – denkst Du daran, wenn Du jeden Morgen Duke of Britain sattelst?
Frederic Wandres: In einem Jahr wie diesem, in dem es zwei Championate gibt, was sonst nie der Fall ist, und ich mit meinem Pferd im Olympiakader bin – ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich mit einem Platz im Team liebäugle. Aber das ist nicht das Erste, woran ich jeden Morgen denke – weder an Tokio noch an die Europameisterschaft. Ich schaue zuerst mal, ob es Duke gut geht und er schön in Ruhe sein Futter genießt. Das ist für ihn sehr wichtig. Eins der Pferde muss immer den ‚schwarzen Peter‘ ziehen und der Erste sein, der geritten wird. Duke ist das nur in ganz seltenen Ausnahmefällen. Da hat er natürlich seine Sonderstellung.

Achtung Kür-Reiter: Der Schwierigkeitsgrad in der Kür wird in der Bewertung modifiziert.

Das Bewertungssystem in der Kür wird leicht abgeändert. Die Änderung besagt, dass ein Paar in der Kür für jede Lektion bzw Lektionsabfolge, die über den Grad einer normalen Grand Prix- oder Special-Aufgabe hinausgeht, mindestens eine 8,5 erhalten muss, um in der Endnote für die Schwierigkeit ebenfalls eine 10 zu bekommen. Für diese Lektionen bzw. Lektionsabfolgen gibt es Bonuspunkte für den Schwierigkeitsgrad. Bisher mussten die Reiter in all diesen besonderen Lektionen oder Lektionsabfolgen eine 10 erhalten. Somit kommt diese Änderungen den Reitern entgegen.

Diese Änderung gilt ab dem 1. Juli 2021 und ist damit auch schon für die Olympischen Spiele in Tokio relevant.

Das 'Zitat' vor der zweiten und letzten Olympiasichtung von Cheftrainerin Monica Theodorescu:

"Das Ziel ist Teamgold! Was wir brauchen ist Belastbarkeit, Form und dabei möglichst die absolute Spitzenform in Tokio."

Sobald die Zeiteinteilung steht, richtet Frederic Wandres seine Trainingszeiten danach...

Ein besonderer Turniertipp von Olympiakaderreiter Frederic Wandres: Sobald die Zeiteinteilung für das nächste Turnier bekannt wird, richtet er sein Training so ein, dass sich der Biorhythmus des Pferdes anpassen kann.

Das EM-Interview – Teil 1…

Die EM im Blick – das Interview mit der amtierenden Deutschen U25-Kür-Meisterin, Ellen Richter.

• Hast Du Dich inzwischen von dem wunderbaren ‚Schock‘ erholt? Mit Kür-Gold bei der U25-DM Anfang Juni hattest Du nicht wirklich gerechnet…
Ellen Richter: (lacht) Das war wirklich total überraschend, aber inzwischen habe ich es ein bisschen verarbeitet. Die ersten Tage nach Balve war noch so viel los, so viele Leute kamen, um mir zu gratulieren, aber langsam muss ich mich nicht mehr jeden Tag aufs Neue kneifen, ob das alles nur ein Traum war.

Hubertus Schmidts Spitzenpferd startet nicht beim zweiten Sichtungsturnier

Nach dem verletzungsbedingten Aus von Ingrid Klimkes Franziskus fällt nun auch ein zweites Pferd aus dem deutschen Dressur-Olympiakader für den weiteren Sichtungsweg zu den Olympischen Spielen aus. Escolar, Deckhengst und Top-Pferd von Hubertus Schmidt, kann verletzungsbedingt nicht am zweiten Sichtungsturnier in Kronberg (24.-27. Juni) teilnehmen. Somit steht das Paar nicht mehr als Kandidat für die Olympischen Spiele in Tokio zur Verfügung.

Quelle: fn-press

 

Nach Ergebniskorrektur gibt es nun in der U25-DM Grand Prix Kür zwei Silbermedaillengewinnerinnen, Hannah Erbe rückt um einen Platz nach vorne…

Gold für Ellen Richter und Vinay, Silber für Ann-Kathrin Lindner und FBW Sunfire, Bronze für Hannah Erbe und Carlos FRH – so lautete das ursprüngliche Ergebnis in der Grand Prix Kür der U25-Dressurreiterinnen bei den Deutschen Meisterschaften in Balve vor einer Woche. Nun wurde die FN darauf aufmerksam gemacht, dass im Protokoll der Kür von Hannah Erbe ein unbeabsichtigter Fehler passiert ist. Die Reiterin erhält nachträglich die Silbermedaille, die weiteren Ergebnisse bleiben unberührt.

Die wilden Hühner: Hannah Erbe (li.) und Alexa Westendarp. (Foto: ©EQWO/Petra Kerschbaum)

Spaghetti Carbonara statt Goldfeier, 5*-Brunchen in der Turnierpause und Boston-Terrier Josy mit Bindegliedfunktion – Hannah Erbe und Alexa Westendarp sind definitiv ein besonderes Duo des Dressursports…

Beide sind im U25-Bundeskader, also eigentlich knallharte Konkurrenten, aber mit extrem viel Spaß, gegenseitigem Respekt und absolutem Teamwork.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.